Repotech

September 2016

Vergleich der 3D-Rekonstruktion am Beispiel eines QFN-Bauteils: Links nach einer Standardaufnahme und rechts nach Hinzunehmen der seitlichen Ansichten mit 360View

 Die Viscom AG hat unter dem Namen 360View eine Softwareerweiterung entwickelt, die im Bereich der automatischen optischen Inspektion (AOI) hochgradig exakte 3D-Aufnahmen ermöglicht. Die Darstellung der Seitenansichten von elektronischen Komponenten, bei vielen 3D-Systemen mit orthogonalen Kameras ein gravierender Schwachpunkt, kann nun mit Hilfe der geneigten Kameras der Viscom-Sensormodule und 360View realitätsgetreu dargestellt werden.

Dank 360View ist jetzt beim 3D-AOI sehr viel mehr als nur die Höheninformation für die Darstellung der Seiten eines Bauteils verfügbar. Dem Bediener bietet sich aus allen frei wählbaren Ansichtswinkeln ein korrekt texturiertes Bild ohne seitliche Ungenauigkeiten. Die Erweiterung wird es mit einer neuen Version der Software vVision für die Inspektionssysteme der S3088-Linie sowie die S6056 und X7056 (AOXI-Modell) geben. Peter Krippner, Geschäftsbereichsleiter Serienprodukte Viscom AG, betont: „Mit 360View sind wir anderen Mitbewerbern einen großen Schritt voraus und verfolgen 3D als effektive AOI-Technologie konsequent weiter.“

Diese Verbesserung ist möglich, weil Viscom seit Jahrzehnten auf einen hochwertigen Ansatz bei der Aufnahmetechnologie setzt. Viele herkömmliche AOI-Systeme arbeiten mit nur einer orthogonalen Kamera. Um eine 3D-Rekonstruktion aufzubauen, werfen Projektoren nacheinander aus der Schrägposition Streifenmuster auf das geprüfte Objekt, die dann über die Kamera als Information für eine Berechnung der räumlichen Bilder zur Verfügung stehen. Mit diesem Verfahren ist eine Qualität wie mit 360View nicht realisierbar, da für geneigte Ansichten die notwendigen Daten fehlen. Die Texturinformation aus einer solchen Standardaufnahme muss an steilen Bauteilkanten wasserfallartig heruntergezogen werden.

Zum Vergleich dazu sind in die Sensormodule von Viscom zusätzlich zur orthogonalen Kamera wahlweise vier oder acht Schrägkameras integriert und es wird nur ein Projektor benötigt. Daraus ergibt sich nicht nur ein großer Vorteil bei der Geschwindigkeit der Bildaufnahmen, sondern auch für eine wirklichkeitsgetreue Darstellung der einzelnen Bauteile. In der Praxis kann mit 360View z. B. bei einem QFP unter die hochgebogenen Pins geschaut werden. 

Nur mit den Daten aus 360View erhält der Bediener eine 3D-Darstellung, mit der er eine sichere Fehlerklassifikation vornehmen und damit die Qualität der Produkte zuverlässig sicherstellen kann.

September 2016

3D-Inspektionssysteme von Viscom prüfen bei WABCO komplexe Getriebesteuerungen


Die Firma WABCO hat auf einer Musterlinie mit der S3088 SPI und der S3088 ultra von Viscom mit großem Erfolg die Fertigungsqualität optimiert. Für die Verknüpfung der Daten sorgt der Viscom Quality Uplink.
Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft ist am Standort von WABCO am Lindener Hafen in Hannover seit 2014 in mehreren Schritten eine Musterlinie mit den Systemen S3088 SPI und S3088 ultra von Viscom realisiert worden. Die Bilanz heute: Die Pseudofehlerrate konnte konsequent verringert und der First Pass Yield (FPY) wesentlich erhöht werden. WABCO ist u. a. bekannt für seine ABS-Lösungen. „Elektronische Bremssysteme, Getriebesteuerungen, Luftfedersysteme mit der dazugehörigen Peripherie, wie etwa Kompressoren und Lufttrocknung – das sind so die Dinge, die bei uns in der Elektronik angesagt sind“, erklärt Lars Schulze, Prüfmethodiker bei WABCO. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie DAF Trucks, Daimler, MAN, Scania, Volvo oder auch ZF Friedrichshafen. Ein aktuell sehr wichtiges Produkt, das in der Musterlinie gefertigt wird, ist eine neue, hoch komplexe Getriebe-Elektronik mit rund 450 Bauteilen, die in Nutzfahrzeugen als Herzstück der Getriebesteuerung dient.
Für die Lotpasteninspektion (SPI) in der Musterlinie hatte WABCO u. a. zum Ziel, den dort gebundenen Mitarbeiter mit anderen Aufgaben betrauen zu können. Das ließ sich mit einer S3088 SPI von Viscom sehr gut realisieren. Sie überzeugt insbesondere durch die Möglichkeiten der automatisierten Datenverknüpfung über den Quality Uplink und den Verifikationsplatz HARAN von Viscom. Ein weiteres Plus ist die 3D-Funkion der S3088 SPI: „Wenn man nur von oben auf die Paste schaut, sieht man nur eine Fläche. Ich weiß aber nicht: Ist dieses Pastenvolumen auch hoch genug und habe ich damit definitiv mein Minimalvolumen erreicht? Das fängt man mit einer 3D-Prüfung besser ab als mit 2D“, erklärt Andreas Sommerfeld, Prozesstechniker bei WABCO. Zum Viscom Quality Uplink gehört auch der Closed Loop zwischen der Lotpasteninspektion und dem vorgeschalteten Schablonendrucker. Das SPI-System z. B. ermittelt und sendet zyklisch bestimmte Werte an den Druckprozess. „Damit kann man den X-Y-Offset automatisch korrigieren lassen“, so Sommerfeld. Er und seine Kollegen konnten den Reinigungszyklus des Druckers auf diese Weise weit nach oben schrauben. Das spart Zeit und Material.
Für die S3088 ultra hatte WABCO eine Anforderung von mindestens 80 Prozent FPY vereinbart. Lars Schulze zu den Vorteilen der automatischen optischen Inspektion (AOI) mit 3D: „Für die Anwesenheitsprüfung benötigt man keine spezielle Kamera, keine angepasste Beleuchtung und auch keine auf die verschiedenen Bauteile und Leiterplattenfarben abgestimmten Feineinstellungen.“ Mit dem 3D-Raster könne man ganz einfach erkennen, ob das Bauteil da sei oder nicht. „Jetzt haben wir direkte Messungen, können Häufigkeiten erfassen und statistisch die Stabilität ausrechnen. Der Bediener kann zum Beispiel anhand der letzten 50 Leiterplatten direkt sehen, wo Toleranzbereiche überschritten werden und auf Basis dieser Indizien Änderungen im Prozess vornehmen lassen“, sagt Schulze. Die 3D-Analyse des AOI-Systems von Viscom sorgt so z. B. bei Bauteilschwankungen oder Koplanarität für schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Viele Prüfmuster werden grundsätzlich vereinfacht, indem aufwendige verlinkte Analyseschritte entfallen können und durch die 3D-Analyse sind die Bauteilkörper viel besser zu detektieren, sodass z. B. Bauteil-Auflieger besser zu finden sind.
Die 80 Prozent FPY sind längst erreicht. Auch 90 Prozent FPY sind inzwischen zum großen Teil möglich. Das hat, ähnlich wie am SPI-Prüftor, dazu geführt, dass der Mitarbeiter, der früher am AOI-System stand, heute hauptsächlich das ICT-System (In-Circuit-Test) bedient.
Auch individuelle Wünsche für eine Optimierung der Musterlinie setzt Viscom schnell und effizient um. So können die Leiterplatten an der S3088 SPI jetzt im Fehlerfall relativ schnell nur durch Öffnen der Haube rausgenommen werden. Zuvor musste man die Maschine dafür erst herunter- und dann wieder hochfahren. Außerdem ist die im Rahmen der Lotpastenkontrolle mögliche Markierung für die Notwendigkeit einer Röntgenprüfung automatisiert worden. Ein weiteres Beispiel für eine individuelle Lösung ist die bei WABCO umgesetzte manuelle Barcode-Eingabe an dem SPI-System.

August 2016

Viscom bleibt im Bereich der automatischen optischen Inspektion strategischer Lieferant bei Continental
Hannover, August 2016 – Die Viscom AG hat sich in einem Benchmark zur automatischen optischen Inspektion (AOI) erfolgreich durchgesetzt und wird in diesem wichtigen Bereich der Leiterplattenprüfung weiterhin als Vorzugslieferant der Automotive Group des Continental Konzerns geführt.
Die offizielle Mitteilung über die erfolgreiche Auswahl gab es Ende April auf der SMT Hybrid Packaging in Nürnberg: Viscom ist als weltweiter AOI-Lieferant von Continental gelistet.
Hierzu hatte ab Sommer 2015 eine umfassende Evaluierung mit mehreren Wettbewerbern stattgefunden. Während der intensiven Tests über acht Wochen im Continental-Werk in Sibiu (Rumänien) konnte Viscom technisch überzeugen. Weitere Tests und ein Audit in der Viscom-Zentrale in Hannover-Badenstedt vervollständigten die Benchmarkaktivitäten.
Peter Krippner, Geschäftsbereichsleiter Serienprodukte Viscom AG: „Wir freuen uns sehr, dass Continental den technologischen Führungsanspruch und die Kundenorientierung von Viscom honoriert. Alle Mitarbeiter stehen mit großem Engagement hinter diesem Konzept.“
Viscom sieht dies als Ansporn, seine Kunden auch zukünftig durch innovative Spitzentechnologie zu überzeugen.

März 2016

S 3088 ultra gold

Die neue S3088 ultra gold – das Beste der besten 3D-AOI-Systeme
Hannover, März 2016 – SMT Hybrid Packaging 2016, Stand 7A/125 Viscom stellt auf der SMT in Nürnberg eine neue Variante seines erfolgreichen 3D-AOI-Systems S3088 ultra vor. Herzstück ist das innovative Hochleistungskameramodul XMplus mit einer überragend durchsatzstarken Sensorik. Bei der Bilddatenrate erreicht die S3088 ultra gold bis zu 3,6 Gigapixel pro Sekunde.
Als einer der führenden Hersteller von hochwertigen Lösungen für die optische Inspektion und Röntgenprüfung in der Elektronikfertigung treibt Viscom immer wieder Innovationen voran. Auf der SMT Hybrid Packaging 2016, die vom 26. bis 28. April in Nürnberg stattfindet, wird das neue 3D-AOI-System S3088 ultra gold zu sehen sein. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der erfolgreichen und weiterhin erhältlichen S3088 ultra. Sie überzeugt durch ihre individuell konfigurierbare Ausstattung, womit unterschiedliche Anforderungen von der Kleinserie bis zur High-Volume-Low-Mix-Fertigung flexibel abgedeckt werden können. Mit der S3088 ultra gold ist jetzt als weitere Option eine Top-Variante hinzugekommen.
Die zentrale Neuerung ist das 3D-Sensormodul XMplus. Hierdurch ist die S3088 ultra gold mit einem AOI-Kamerasystem ausgestattet, das voll und ganz auf Hochleistung getrimmt ist. Die Bilddatenrate beträgt bis zu 3,6 Gigapixel pro Sekunde. Im Vergleich zum bisherigen XM-Sensormodul von Viscom ist es also das Doppelte. Das ideale Verhältnis von hohem Durchsatz zu hoher Auflösung, mit dem das System aufwartet, sucht seinesgleichen. Bei der S3088 ultra gold spricht dafür sowohl die Bildfeldgröße von 50 mal 50 mm als auch die Prüfgeschwindigkeit von bis zu 65 cm2/s.
Alle Varianten der S3088 ultra arbeiten mit einem integrierten Streifenprojektor. Bildfelder aus bis zu neun Ansichten ermöglichen exakte 3D-Analysen. Damit lassen sich Lifted Leads, Chip-Auflieger und viele andere kritische Fehler sicher auffinden. Das gilt auch für Bauteile der Größe 03015. Gleich sind bei allen Varianten ebenfalls die praktische Bedienung über ein Touch-Screen und die Auslegung sowohl für die Inspektionssoftware vVision als auch für EasyPro. Bewährt und damit durchgehend integriert ist zudem der als Viscom FastFlow Handling bekannte High-Speed-Transport der Leiterplatten. Mit einer Breite von nur knapp einem Meter und einer Tiefe von etwas über 1,5 Meter sind auch die kompakten Maße der S3088 ultra gold dieselben wie die der S3088 ultra.

Juli 2014

Zum 30. Juni 2014 haben die Firmen MIMOT GmbH und Repotech GmbH ihre Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Über 20 Jahre hinweg war es eine gute und erfolgreiche Partnerschaft und beide Firmen werden auch in Zukunft freundschaftlich verbunden bleiben.

September 2013

Viscom S3088 CCI prüft Schutzlack elektronischer Baugruppen

Transparenter Schutzlack bewahrt elektronische Baugruppen vor Schäden durch Feuchtigkeit und Nässe. Das neue Inspektionssystem Viscom S3088 CCI (Conformal Coating Inspection) prüft Lackierungen schnell und zuverlässig auf typische Fehler wie Risse, Fehlstellen, zu dünne oder zu dicke Schichten, Verschmierungen, Verunreinigungen oder Spritzer. Voraussetzung ist der Einsatz durchsichtiger Lacke, die ultraviolettes Licht (UV-Licht) reflektieren. Das System Viscom S3088 CCI verfügt über eine 8M-Sensorik mit vier orthogonalen Kameras. Zusätzlich ist die Sensorik mit UV-LEDs ausgestattet. Die S3088 CCI Systeme sind ab sofort weltweit verfügbar.

Elektronikfertiger setzen die Viscom S3088 CCI am Ende der Prozesskette nach dem Lackieren und Trocknen ein. „Das neue Inspektionssystem für die Prüfung des Conformal Coating ist fester Bestandteil der Viscom Produktfamilie. Die S3088 CCI arbeitet mit der Viscom SI-Inspektionssoftware und bietet damit sowohl dieselbe Bedienoberfläche als auch dieselbe Programmierstrategie", sagt Detlef Beer, verantwortlich für die Produktentwicklung bei Viscom. „Auf dieser Grundlage lassen sich Traceability-Konzepte, Sonderprüfungen wie das Lesen von Etiketten mit Data Matrix Code (DMC) oder weitere Features umsetzen. Das System ist damit ebenso in Produktionsleitsysteme, so genannte Manufacturing Execution Systemen (MES) integrierbar".

Technologisch basiert die S3088 CCI auf der erprobten Viscom-Systembasis.  Das System arbeitet mit UV-LEDs, die UV-sensitiven Schutzlack gut zum Hintergrundmaterial kontrastieren lassen und ist damit in der Lage, die Konturen des Lacks klar zu erkennen. „Bei einer Auflösung von 11,7 oder 23,5 µm/Pixel sind auch kleinste Fehlstellen, Verschmutzungen oder Spritzer eindeutig sichtbar. Diese werden dann entweder als Fehler klassifiziert oder liefern wertvolle Indikatoren, um den Prozess des Lackierens weiter zu optimieren", so Detlef Beer weiter. Auf diese Weise stellt die Viscom S3088 CCI sicher, dass Elektronikfertiger die IPC-CC-830-Richtlinie zur Qualifizierung und Leistung elektrischer Isoliermasse für Leiterplatten zuverlässig einhalten.

Durch flexible Algorithmen ist das System schnell an unterschiedliche Schutzlacke adaptierbar. Einfache Prüfprogramme sind in wenigen Minuten erstellt. Hinzu kommt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Ein S3088 CCI System ist günstiger als ein klassisches AOI-System. Damit ist das Inspektionssystem an Elektronikfertiger adressiert, die Baugruppen in großen und mittleren Stückzahlen lackieren, unter anderem aus Automobiltechnik, Luftfahrt, Industrieelektronik und Medizintechnik.

 

Glossar: Conformal Coating

mehr

Juni 2013

Kompaktes SMD Lagersystem

Mit der Vorstellung des MLT-Compact hat Mimot ein SMD-Lagersystem vorgestellt, das auf nur 2m2 bis zu 1500 SMD-Rollen lagern kann. Dabei sind die Lagerplätze frei konfigurierbar, es können auch 15"-Rollen eingelagert werden. Die softwaregestütze Lagerlogistik mit Inventurfunktion optimiert die Abläufe in einer SMD-Fertigung. Effizienz wird gesteigert, Rüstzeiten werden minimiert.

mehr

Juni 2013

SMT-Fertigung optimiert

Mit der Erweiterung der MLT Serie (Manufacturing Logistics Terminal) um das neue Auto-E/A-Modul (automatisches Ein- und Auslagern), ist der nächste logische Schritt zu einer optimierten SMT-Fertigung getan. Das stapelweise, automatische Verarbeiten von bis zu 45 Bauteilrollen (Standard, optional erweiterbar) wurde auf der SMT in Nürnberg dem Fachpublikum das erste Mal vorgestellt. Das neue Modul dient zum kommissionierten Auslagern von Bauteilrollen in definierbarer Reihenfolge z.B. an Hand der Rüstliste. D.h. das Rüsten kann in der vom Bestücksystem vorgeschlagenen Rangfolge stattfinden, ohne dass zusätzliche Handlingzeiten generiert werden. Eine weitere Funktion ist das stapelweise, automatische Einlagern von Bauteilrollen. Zur leichteren Handhabung werden abgerüsteten Rollen auf einem speziellen Wagen dem Auto-E/A Modul zugeführt und anschließend vollautomatisch in das MLT eingelagert. Hier geht die Handlingzeit tatsächlich gegen Null. Zielkunden sind Interessenten, die den enormen Zeitgewinn durch die Batch-Verarbeitung zu schätzen wissen. Gleichzeitig möchte man damit Kunden gewinnen, die mit Bestücksystemen arbeiten, welche ihre Rüstvorgänge nicht über das Tauschen einzelner Feeder vornehmen, sondern ganze Feederwägen/-bänke tauschen oder ansplicen wie z.B. bei ASM, Fuji oder Assembleon. Das seit kurzem von Mimot angebotene ML-Terminal ist somit um einen ganz wichtigen neuen Baustein erweitert worden. Mit dem Auto-E/A Modul wird einmal mehr die Unabhängigkeit des ML-Terminals von der Wahl des Bestücksystems dargestellt. Das ebenfalls neue MLT-Compact kann auf einer Stellfläche von gerade mal 2m² bis zu 1500 Rollen einlagern.

 

mehr

 

 

 

 

Bild als 300dpi anklicken

März 2013

Viscom präsentiert neues XM-Kameramodul für extreme Taktzeiten und höchste Prüftiefe

Die Viscom AG, weltweiter Top-Lieferant für AOI, AXI und SPI, liefert sein völlig neu entwickeltes High-Speed-Kameramodul ab sofort in Serie aus. Das  XM-Modul ist eine komplette Eigenentwicklung des Unternehmens und vereint mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Inspektionstechnologie mit modernsten Basistechnologien. Bei einer umschaltbaren optischen Auflösung von 16 bzw. 8 µm werden höchste Prüfgeschwindigkeiten erreicht. Das Hochleistungsmodul ist mit einer selektiv gesteuerten 4-farbigen Beleuchtung ausgestattet. So können spezielle Fehlerausprägungen optimal kontrastiert  werden.

Mit der XM-Technologie ist Viscom wieder ein großer Schritt in der Weiterentwicklung der Kameramodule gelungen. Als wichtiges Herzstück eines AOI-Systems sind sie entscheidend für den Durchsatz und die Prüftiefe bei  der Baugruppeninspektion. Mit einer Aufnahmerate von bis zu 1,8 Gigapixel/s, entsprechend ca. 20 Gigabit/s,  ist das neue XM-Modul eines der schnellsten AOI-Kamerasysteme auf dem Markt. Die komplette Viscom-Eigenentwicklung vereint modernste Komponenten und mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Inspektionstechnologie.

Die vierfarbige Beleuchtung aus allen Raumrichtungen schafft für alle erkennbaren Lötfehler optimale Kontraste – auch für spezielle Effekte, z. B. bei Schrift, Polungsmarken oder farbigen Bauelementen. So sind Fehler auch bei kritischen Oberflächen- und Reflexionsbedingungen auf der Baugruppe sicher zu detektieren.

Das Hochleistungsmodul erreicht eine umschaltbare optische Auflösung von 16 bzw. 8 µm und ist so auch extremen Auflösungsanforderungen nahezu ohne Zeitverlust gewachsen. Durch die extrem schnelle Inspektionsgeschwindigkeit bei sehr homogener Beleuchtung und hoher Auflösung kann die Prüfung noch besser auf die jeweilige Baugruppe ausgerichtet werden.

Die Ausweitung der geneigten Ansicht, die Aufnahme zusätzlicher Bilder, z. B. für weitere Analysen oder für den Verifikationsplatz, sind fast taktzeitneutral. Damit hat der Bediener noch mehr Flexibilität in der Prüfkonzeption. Das erhöht die Prüftiefe und den First-Pass-Yield ohne die vorgegebenen Taktzeiten zu überschreiten.

Selbstverständlich verfügt auch das XM-Modul über die Viscom-typische geneigte Ansicht. Auch anspruchsvollste Baugruppenlayouts, inklusive 01005 Bauteilen, können mit der hohen Auflösung sicher inspiziert werden.

Das neue XM-Modul ist ab sofort für die S6056 verfügbar. Viscom-Kunden mit 8M-Systemen profitieren besonders vom Kompatibilitätsmode. Diese Funktion stellt sicher, dass bereits vorhandene Prüfmuster und komplette Bibliotheken weitgehend ohne Änderungen übernommen werden können. Der Durchsatz steigt dabei mindestens um den Faktor zwei.

 

mehr

Nach oben